Thomas Bach was yesterday elected Honorary President for Life of the International Olympic Committee (IOC), a position he will take up when his term of office as IOC President ends after 23 June 2025.

The IOC Members accepted the proposal unanimously as they rose in a standing ovation after the proposal was made to the 144th IOC Session by IOC First Vice-President Nicole Hoevertsz on behalf of the IOC Executive Board (EB) in Olympia (Costa Navarino), Greece. Just before that, the IOC Session had heard about the tremendous success of the Olympic Agenda reforms, which defined the presidency of Thomas Bach.

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Mit grosser Freude kündigen wir die erste Initiative der Kultur-, Forschungs- und Erziehungskommission von Panathlon International an: Webinar Series mit aktuellen Themen stehen zur Diskussion und Einführung in unsere Panathlon Clubs.

Thema: Wie die Personen mit sitzender Lebensweise aktiver werden: Eine Empfehlung für die Panathlon Clubs 

Bewegungsmangel ist der Feind Nr. 1 der öffentlichen Gesundheit und verantwortlich für Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Infarkt, Schlaganfall und sogar geistige Probleme wie Gedächtnisverlust und Depression. Aber die gute Nachricht? Körperliche Aktivität ist das beste Heilmittel.

In diesem besonderen Event stellt Dr. Victor Matsudo, weltweiter Referent für Sportmedizin, Urheber des Programms Agita Sáo Paulo und Mitglied der Komitees des IOC und der WGO, effektive Strategien zur Förderung eines aktiveren Lebensstils in der Gesellschaft vor.

Moderator: Antonio Carlos Bramante, Präsident der Kultur-, Forschungs- und Erziehungskommission von Panathlon International.

Verpasse es nicht teilzunehmen und teile diese Nachricht auf Deinen Social Media mit.

Klicken Sie hier https://bit.ly/webinarseries-pi 

Kostenloses Event

Zum ersten Mal wird AI für die Übersetzung eingesetzt: Das Webinar wird in der Originalsprache abgehalten und mit Untertiteln in alle Sprachen übersetzt 

Überprüfen Sie die Uhrzeit der Veranstaltung mit der Uhrzeit in Ihrem Land: 

https://24timezones.com/it_fuso_orario/brazil_sorocaba_ora.php 

 

Die Special Olympics Winter World Games in Turin stehen an, aber in Erwartung der Eröffnungsfeier am kommenden 8. März war der 25. Februar ein wahrhaft wichtiger Tag.

Gleichzeitig in ganz Italien fand nämlich der Special Olympics Community Run statt.

20 Städte, 1000 Läufer, wovon die Hälfte Athleten der Special Olympics waren, haben die olympische Fackel in die verschiedenen Städte gebracht und damit Schulen, Verbände, Freiwillige einbezogen, um dem gesamten Land einen starken Sensibilisierungs- und Inklusionsbeitrag zu übertragen.

Besonders beeindruckend war es in Venedig, wo die Olympische Fackel traditionsgemäss immer von der Polizei begleitet wird. Daher ging auch die Strecke vom Polizeipräsidium von Venedig aus, wo sich die Läufer der Polizei und der Ortspolizei gemeinsam mit den special runners und den Freiwilligen des Venice Marathon trafen, um die Ankunft des Autos mit der Fackel zu empfangen und dem Präfekten beim Anzünden des Feuers zuzuschauen. Von dort aus ging der Festzug weiterhin in Begleitung und trug das Feuer von Olympia bis zum Campo della Salute. Hier wurde vor der Tribüne der Autoritäten die olympische Feuerschale entzündet, und mit der Segnung des Patriarchen fuhr die Fackel auf dem Wasserweg, wie es die Tradition will, in das Präsidium zurück.

Auf der Tribüne der Autoritäten sass in Vertretung des Panathlon der Präsident von Panathlon International Giorgio Chinellato. Ebenfalls anwesend waren der Präsident des Panathlon Clubs Venedig Diego Vecchiato und der Past Präsident Giuseppe Zambon.

Präsident Giorgio Chinellatos Anwesenheit war sehr wichtig, stark erwünscht und bezeugt sein Feingefühl für den paralympischen Sport. Diese Liebe erwachte, als er es zum ersten Mal mit behinderten Athleten im Schwimmbad zu tun hatte, denn diese besonderen Personen finden eine ihnen eigene, herrliche Dimension und bewegen sich ganz natürlich. Und diese Liebe teilt er mit der panathletischen Freundin Elisabetta Pusiol, Direktorin der Region Venetien von Special Olympics Italia, die auch in der ersten Reihe der Veranstaltung beiwohnte.

Diese Freundschaft währt seit Langem, und die gemeinsame Begeisterung für die paralympische Bewegung hat sie ständig vertieft und ihnen viele wunderbare Momente geschenkt, in denen die Athleten fähig waren, wertvolle Lehren und wahrhaft ausserordentliche Emotionen zu vermitteln.  

Es ist sicherlich kein Zufall, dass der Präsident wünschte, die Vollmacht für den paralympischen Sport für sich zu behalten. „Ich stehe seit jeher der erstaunlichen Welt der paralympischen Athleten nahe, grossartige Personen. Elisabetta Pusiol, Direktorin der Region Venetien von Special Olympics Italia, und ich sind Freunde seit der Schulzeit, und mit der Zeit gab es viele geteilte Gelegenheiten, bei denen wir für die besonderen Athleten gearbeitet haben, und alle waren sehr spannend. Unter den vielen Episoden erinnere ich mich mit Freude an eine improvisierte Spendensammlung, um es unseren Nationalsportlern zu gestatten, 2004 nach Mexiko zu den Weltmeisterschaften zu fliegen. Ebenso wie an eine prächtige Parade in Venedig mit Athleten aus aller Welt, die vor der Tribüne auf dem Markus-Platz marschierten, wo der Banner des Panathlon Venezia-Mestre die Parade abschloss. Die Arbeit mit den paralympischen Athleten ist wirklich sehr schön, und was wir für unsere Arbeit erhalten, was wir von ihnen lernen, ist, gelinde gesagt, von unschätzbarem Wert.“

Seien wir also alle bereit, unsere Nationalmannschaften bei den Special Olympics World Winter Games in Turin anzufeuern, die sicherlich ein wunderschönes Schauspiel darbringen.  

Der Weg, den wir in den Jahrzehnten durchlaufen haben, um den Athleten der Special Olympics ihren Platz und die Aufmerksamkeit zu gewähren, die sie verdienen, war lang. Aber viel bleibt noch zu tun. Der Weg, um den ausserordentlichen Personen, die tagtäglich hart trainieren und sich intensiv in den ihnen vorbehaltenen Wettkämpfen verausgaben, die rechte Sichtbarkeit zu verleihen, ist noch lang, aber Panathlon steht ihnen zur Seite und fechtet in vorderster Front diesen edlen Kampf aus, mit dem er voll die Arbeit und die Werte teilt.

Es besteht die Möglichkeit, alle Events der Special Olympics Italia in der sito dell’associazione (Webseite des Verbandes) oder in der Facebook page zu verfolgen.

 

von Mario Boranga

Delegierter der Kommunikation des Panathlon Clubs Pordenone

 

 

 

 

Die Sitzung der Wissenschafts-, Kultur- und Bildungskommission (CCSE) von Panathlon International (PI) fand letzten 13. Februar im Online-Modus statt. 

Anwesend waren alle Mitglieder: Fabio Figueiras, Kole Gjeloshaj, Raffaella Masciadri, Carla Spielmann sowie der Präsident der CCSE Antonio Bramante, der Internationale Präsident Giorgio Chinellato, das Internationale Ratsmitglied Christian Garrabos, die Generalsekretärin Simona Callo und Debora Quercioli (Generalsekretariat).

Während des Treffens diskutierten sie über verschiedene Themen, darunter die Namensänderung der Kommission unter Einschluss auch des Wortes “Forschung”, die Webinar-Planung, die etwaigen Beiträge von Artikeln für die Redaktion, die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.  

Die Organisation des ersten Webinars über das Thema Körperliche Aktivität wurde für die zweite Märzhälfte mit Dr. Victor Matsudo als Gast und daraufhin zweimonatlichen Treffen in den darauffolgenden Monaten vorgeschlagen. Ebenfalls kam die Einrichtung eines Preises für die Clubs für das beste Projekt über die Kongressthemen zur Sprache, der 2026 vergeben wird. 

Der Internationale Präsident Giorgio Chinellato wies auf die Relevanz der Einbindung des Paralympischen Komitees und des IOC hin, wonach Präsident Bramante die Mitglieder der Kommission ersuchte, ihren eigenen Fachbereich anzugeben. Die Diskussion streifte auch ein innovatives Projekt in Zusammenarbeit mit belgischen Universitäten, das darauf abzielt, ein Network mit jungen, in die Sportethik eingebundenen Studenten einzurichten, das PI bereits verabschiedet hat. 

Zum Schluss kam das Problem der Sprachschranken bei den Webinars aufs Tapet, weswegen vorgeschlagen wurde, die Materialien zu übersetzen und die Formats anzupassen, um ein globales Publikum zu erreichen. Die Sitzung schloss mit der Zusage, die Diskussion via E-Mail fortzusetzen. 

l.

 

Dienstag, 11 Februar 2025 09:51

European Fair Play Movement Awards

The European Fair Play Congress and the General Assembly of the European Fair Play Movement will take place on 19 May this year, in celebration of the World Fair Play Day, established by the UN General Assembly in its resolution A/78/L.85, the EFP/EFPM Awards Ceremony is also scheduled for this day.

EFPM annually invites all its members, European National Olympic Committees, sports organisations and educational institutions to submit their applications to the Fair Play Awards in following categories:

THE EUROPEAN FAIR PLAY PLAQUE OF MERIT AND DIPLOMA, made under the patronage of the European Olympic Committees to an organisation/ an individual

THE EUROPEAN FAIR PLAY DIPLOMA, made under the patronage of the European Olympic Committees to an organisation/ an individual

THE EFPM “SPIRIT OF FAIR PLAY” AWARD to organisations/ teams or individuals

THE EFPM “FAIR PLAY FLAME” AWARD to an athlete or a team under 18

THE EFPM “FAIR PLAY VOX” AWARD, made under the auspices of AIPS Europe for institutions and companies involved with the printed, broadcast or electronic media, and for the people who work in them.

We are certain that despite the short timing you will be able to submit personalities, organisations, projects and campaigns in your area that are worthy of these important awards.

The criteria for each of the Fair Play Awards including the details and nomination forms can be found on the EFPM web section "Awards": www.fairplayeur.com/awards/

Please find attached the Nomination guide 2025 and also the Nomination Form for the different Awards to be filled. 

Entries for the 2025 EFP/EFPM Fair Play Awards can be sent to the following e-mail address until April 15, 2025: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Only proposals on the attached form will be accepted.

 

Call for entries 2025

EFP EFPM_AWARDS_Nomination Form2025

 

Zum ersten Mal in der Geschichte des Panathlon International wurde die ausserordentliche Generalversammlung im telematischen Modus gehalten. Das Event fand am Samstag, den 14. Dezember um 15:00 Uhr (CET) mit der Teilnahme von sogar 169 Panathleten statt, die über den Kernpunkt der Tagesordnung, die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge an PI für die kommenden zwei Jahre, diskutierten. Präsident Giorgio Chinellato leitete die Arbeiten ein und ernannte den Vizepräsidenten, den Sekretär und die Stimmenzähler. Ebenfalls erklärte er die Gründe, weswegen der Internationale Rat die Erhöhung empfohlen hat.  

Die Hauptgründe sind: die Notwendigkeit, die internationalen Aktivitäten der PI einschliesslich der Expansion und neuer Projekte zu unterstützen, die Tatsache, dass die Mitgliedsbeiträge seit über 20 Jahren nicht mehr erhöht wurden, die Gelegenheit, die Beiträge wieder an die Auswirkungen der Inflation anzupassen und den Einkommensverlust durch den Rückgang der Mitgliederzahl auszugleichen.

Viele italienische, amerikanische und europäische Clubs brachten ihre Unterstützung für den Vorschlag zum Ausdruck und erkannten die Komplexität des Zeitpunkts für die Clubs an, verstanden jedoch die Wichtigkeit, die Fortführung der internationalen Initiativen zu gewährleisten.

Diese Gründe wurden von einem Teil der Bewegung nicht geteilt.  Einige technische Probleme beim Empfang der Abstimmungs-E-Mails, die manchmal falsch versendet wurden, führten zu einer leichten Verzögerung des Abstimmungsprozesses. Hier die Zusammenfassung: Von 161 registrierten und 156 zur Abstimmung zugelassenen Clubs drückten nur 136 ihre Präferenz aus - 75 dagegen, 56 dafür, 5 Enthaltungen, darunter 2 leere Stimmzettel.

Der Präsident nahm die Entscheidung der Versammlung zur Kenntnis und wies darauf hin, dass die Arbeit des IP entsprechend dieser Wahl neu organisiert werde. Anschliessend richtete er einen besonderen Dank an alle, die eine hervorragende Arbeit geleistet hatten. Er dankte auch den Teilnehmern für ihre Anwesenheit.  

Abschliessend wünschte der Präsident ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr und erklärte die Versammlung um 17.15 Uhr für beendet.

 

     

Last 11th December Panathlon International, the Secretary General Callo Simona together with Rossi Monica Administrative Secretary, participated in the fourth and last webinar organised by the IOC for 2024 dedicated to ‘Good Governance’. On this occasion the focus was ‘Development & Solidarity’.

In addition to the PI there were 40 other participants representing Sports Federations and Associations. The suggestion that arose after the meeting is to create a Good Governance programme for the coming four-year period 2025/2028. 

Here are the main points discussed, which are also well specified in the IOC Code of Ethics:

Distribution of resources

Financial resources generated by sport must be reinvested in sport, with a focus on the development of sport and the direct or indirect support of athletes. Financial revenues must be allocated fairly and efficiently to ensure balanced and attractive competitions, must be dedicated to promoting fair, inclusive and diverse sport, with a focus on gender equality. Financial resources must be used through clear and transparent processes aligned with the development objectives of sport and the principle of solidarity must be a key element in their allocation.

To ensure responsible management of funds, specific mechanisms must be put in place to monitor and evaluate the use of resources by beneficiaries. 

For all these reasons, the IOC will monitor the use of donated funds at 3 well-defined levels.

Environmental and Social Responsibility

All sports organisations will have to commit to minimising negative impacts and maximising positive ones by taking responsibility through the organisation of events, promoting gender equality, inclusion and diversity; respecting and promoting human rights; and pursuing environmental excellence.

Collaboration between Sports Organisations and Government Authorities

 

Sports organisations and government authorities must collaborate and coordinate their actions, respecting each other's jurisdictions and responsibilities, and avoiding undue interference. This collaboration must foster the development of sport at all levels; support and protect athletes, counteracting doping, all forms of manipulation, corruption in sport, as well as harassment, abuse and violence; use sport as a tool to protect young people from crime.

Sports development programmes must be designed to contribute to the Sustainable Development Goals (SDGs) and in particular promote the creation of partnerships between sports organisations, and work towards the expansion and maintenance of sports facilities in countries in need.

Autonomy of the Olympic Movement

During the meeting it was reiterated that all sports organisations must maintain their autonomy and political neutrality in operations and governance. It is essential to reject any form of political, religious or economic pressure that could hinder compliance with the Olympic Charter.

Finally, sports organisations should seek sources of funding that are compatible with the Fundamental Principles of Olympism, promoting diversification of revenues to ensure the sustainability and independence of their activities.

In short, ‘good governance’ is an opportunity to consolidate credibility. We all have a role to play towards our organisation and our members.

During the webinar, William Glenwright, Head of Global Development for the International Cricket Council, Julie Marks (Sustainability Working Group) and Saurav Ghosal (Co-Chair, Athletes' Commission) for the World Squash Federation spoke, bringing their experience in implementing Good Governance milestones. 

 

The meeting ended with the promise of new webinars during 2025. 

For more information, this is the link    https://www.ipacs.sport/news/good-governance-webinars-conclude-successfully

 

(translated by Deepl)

 

On Tuesday 26 November, the gala evening of the ‘beactive awards’ took place in 

the presence of Mrs Ahrenkilde Hansen,director General for Education, Youth, Sport and Culture European Commission and Mrs Floor Van Houdt , Head of EAC Unit Sport.

Paul Standaert, was present at the gala evening and the debriefing as representative of the International Board and President Chinellato.

Four awards were presented during the gala evening. 

Prof Em Thierry Zintz, past member of Panathlon’ s scientific commission was member of the jury that granted an award to: 

- Sport Union Austria, Education award

- Metropole de Lyon France, Workplace award

- Fundacj Rozwoju Sportu Poland, Across Generation award

- Allessio Bernabò Italy, Local Hero award

The evening was followed by a interesting keynote address by former Olympic Gold Fencing, Dr Diana Bianchedi, Chief Strategy Planning &Legacy Milano Cortina 2026.

As always, this event was a fine opportunity to connect with sport enthusiasts from EU countries.

The following morning was the debriefing of the 2024 European Week of Sport. This year was the participation record was again broken.

In 24 countries, 15 million persons have participated at one of the 50.000 Events.

Panathlon International is partner of EWOS since 2015.  Since 2020 the PI clubs have accelerated their participation, and the Italian Panathlon Clubs are in the lead. More than 20 Italian clubs organized an event in participation of EWOS. 

Paul Standaert is grateful to all the clubs and their presidents in joining this European initiative.

The workplan for 2024-2027 was presented with a focus on three domains:

-integrity and values in sport

-social economic and sustainable dimension of sport

-participation in sport and healthy enhancing physical activity

In 2025 EU will celebrate the 10th anniversary of this great initiative.

As this will be a special year for EWOS, Panathlon could develop an one common initiative that unites clubs all over Europe in EWOS 2025.

von Andrea Sereni

In Las Vegas holte sich der Niederländer seinen vierten Titel in Folge mit einer neuen Reife, indem er seinen Kopf zum Talent hinzufügte. Nächstes Jahr strebt er den fünften Titel an, zwischen dem Rückzug von Red Bull und dem Aufstieg von McLaren und Ferrari.

Er gewinnt immer. 

Seit 2021 hat die Formel 1 einen absoluten Meister, unersättlich und rücksichtslos. Red Bull hat seine Superkräfte verloren, Max Verstappen nicht: In Las Vegas holte er sich die vierte Weltmeisterschaft in Folge, vielleicht die schönste. 

Er hat Vettel und Prost eingeholt, nur Fangio, Schumacher und Hamilton haben besser abgeschnitten als er. 

Er krempelte die Ärmel hoch, dominierte trotz eines Autos, das nicht mehr unbesiegbar war, setzte sowohl seinen Kopf als auch sein Talent ein – eine Reife, die in früheren Episoden unerreicht war, wie ein echter Champion.

Er hat sich verändert, SuperMax. Er konnte sich weiterentwickeln, die Kunst der Geduld nutzen und auf eine unerwartete technische Revolution reagieren. 

Oft spaltend, auch diesmal, mit einem grimmigen Gesicht, um den Angriff von Norris abzuwehren, die richtige Persönlichkeit, um ein durch interne Kämpfe und schwere Abschiede (wie den von Adrian Newey) zerrissenes Team zusammenzuhalten: 

Der neue Verstappen ging von 19 Siegen im Jahr 2023 auf 8 in diesem Jahr zurück, doch nie hatte man das Gefühl, dass er den Titel verlieren könnte, selbst wenn McLaren übermächtig war und er in der Ecke stand und verteidigte. 

In Miami, Anfang Mai, begann Red Bull, nachzulassen. „Sieben von zehn Mal hatte ich nicht das beste Auto“, betonte er nach dem Triumph. 

So kämpfte Max, der nie von seinem Wingman Perez unterstützt wurde, Runde um Runde, jedes Rennen, begrenzte den Schaden in den schwierigsten Situationen und zeigte phänomenale Leistungen, wenn es möglich war, wie auf dem nassen Asphalt von São Paulo. 

Eine Ausdauer bis zum bitteren Ende, gestützt auf einen Ruf, der die Rivalen in Schrecken versetzte, geschützt von einer Rüstung, die seit seiner Kindheit an der Seite von Papa Jos aufgebaut wurde.

In diesem Verstappen steckt so viel von seinem Vater, dem Manager und ständigen Begleiter in den Boxen. 

Ein harter, rauer Kerl, der seinen Sohn nach seinem eigenen Vorbild geformt hat. 

Ein Vorbild für Max: „Senna, Schumacher, Prost? Ich habe nie das Bedürfnis verspürt, ein Idol zu haben. Das einzige ist mein Vater, denn ich weiß, welche Opfer er gebracht hat, um das alles möglich zu machen.“ 

Vater Jos, ein talentierter, wenn auch nie siegreicher ehemaliger Rennfahrer, hat seinen Sohn so aufgebaut, wie es Mike Agassi mit Andre tat: Kartfahren während der Schulzeit, Fahrstunden im Regen auf Supermarktparkplätzen, um ihm die Kontrolle beizubringen, Strafen, wenn der Junge Fehler machte. 

Wie damals, als er auf der Fahrt von Italien nach Holland (nach einem Kartrennen in Sarno, Kampanien) die ganze Fahrt über nicht mit ihm sprach, weil Max das Rennen in den ersten Kurven weggeworfen hatte, nachdem Jos ganze Tage und (viel) Geld damit verbracht hatte, einen neuen Motor abzustimmen.

Scharfkantig, der Vater wie der Sohn. Gut gemacht dieses Jahr, dass er seine Führungsrolle bei Red Bull auch im Streit zwischen Teamchef Horner und seinem eigenen Vater Jos, der im vergangenen März seinen Kopf gefordert hatte, zum Ausdruck gebracht hat. Vermittler und Kannibale, zwei Seiten der gleichen Medaille. 

Auch Stratege, denn am Steuer saß seine Mutter Sophie Kumpen, eine Fahrerin „von großer Intelligenz, die in der Lage ist, den Moment zu verstehen und in kürzester Zeit zu argumentieren“, so Horner. Für sie endete ihre Karriere, als sie noch nicht einmal 23 Jahre alt war: „Als ich Jos heiratete, musste ich eine Entscheidung treffen“, sagte sie. 

„Er war ein Formel-1-Fahrer und wir sind viel gereist. Ich habe meinen Traum beiseitegeschoben, aber es erfüllt mich mit Freude, wie viel mein Sohn Max jetzt erreicht. Er erreicht die Ziele, von denen ich als Kind immer geträumt habe.“

In den Niederlanden ist Verstappen wie eine Gottheit; nach Johan Cruyff ist er der berühmteste Sportler aller Zeiten. Alles, was er anfasst, wird zu Gold. Der GP von Zandvoort, sein Heimrennen, ist immer ausverkauft. 

Aber er hat noch einen langen Weg vor sich. 

Als kleiner Junge hätte er in das Jugendprogramm von Ferrari aufgenommen werden können, aber Vater Jos hatte nicht das nötige Vertrauen in ihn. Garantien, die von Red Bull kamen, dem Team, das ihn in der F3 aufnahm, um ihn in die F1 zu bringen, „als ich ein Niemand war“, dem er jetzt treu ist. 

Trotz eines offensichtlichen Rückschlags (des Autos). Toto Wolff wollte ihn bei Mercedes haben, aber Verstappen gab nicht nach: „Es ist schön, gewisse Dinge zu hören, aber sie werden keinen Einfluss auf mich haben: Ich will bei Red Bull bleiben.“

Er steht bis 2028 unter Vertrag - mit einem monströsen Gehalt von mehr als 40 Millionen Dollar pro Saison einschließlich Boni - und hat (mindestens) eine komplizierte Saison vor sich, bevor die Regeländerungen (in Bezug auf den Motor, die DRS und die Aerodynamik) 2026 in Kraft treten und die Hierarchien revolutionieren könnten. 

Und die scheinen im Moment festgelegt zu sein: McLaren und Ferrari liegen vor Red Bull. 

Auch sein Teamkollege dürfte sich verändern: Perez ist auf dem Weg nach draußen, und der 21-jährige Argentinier Franco Colapinto könnte seinen Platz einnehmen. 

Für Max zeichnet sich eine neue, ehrgeizige Herausforderung ab: Er will es Schumacher gleichtun und fünf Weltmeisterschaften in Folge gewinnen (der Deutsche schaffte dies mit Ferrari zwischen 2000 und 2004). 

Das wird nicht einfach sein. Aber wehe, man wettet gegen den Champion. „Ich bin immer noch hungrig“, sagte er nach Las Vegas. Ein Versprechen, fast eine Drohung. 

Rette sich, wer kann.

by Alberto Bortolotti 

Val Pusteria and Val Gardena incubators of the Sinner phenomenon. Those 2018 words to the Bolzano RAI: ‘I will be number 1’. He takes his teammates by the hand and leads them to the roof of the planet. Drop shot, a touch of poetry in Jannik's progress. The sense of team growing in females and males. The ‘overshadowed’ feat of the girls in the Billie Jean King Cup .

My personal excursus in Alto Adige, or South Tyrol as the locals perhaps still prefer, began in the 1960s with trips, together with my parents, to the Hippodrome of Maia, Merano where a grand prix was run - a gallop - which was also linked to a State Lottery: and my father Rino used to tell the story for the readers of Stadio. At the time, the Passer Promenade was teeming - it was September - with kiosks for traubenkur, or grape juice as a therapeutic remedy: the stuff of 19th-century courts, Merano was truly a timeless place. Later, when I started working too, at the end of the 1970s, the fashion broke out, pushed by the Tourist Promotion Companies, of inviting journalists on ‘educational tours’; the land on the border with Austria, a few decades after the irredentist bombs of Eva Klotz, had plenty of money to invest in tourism.

I remember the shouting of the Bruneck ice hockey ‘ultras’, ‘Fohr, fohr, Bruneck tor’, the discovery of knodl, kaminwurzen, kaiserschmarren and every other good thing, the old men from the villages who, in stunted Italian, urged their children to master it better, a blood bond ‘more with Bavaria than with Austrians’, a frequenter of the stube in Rasun told me, and even a few downhill runs from the lifts at Sesto in Pusteria. 

Here, more or less in this Tyrol, the baby of the Sinner family was born. Who could have been No. 147 in the FISI giant slalom ranking (or a good C in mid-football, Ligabue model) and instead, fortunately, chooses to be No. 1 in the world tennis ranking (and the strongest tennis player in Italian history, already, at the age of 23). He exposes all this with great clarity to his colleague Daniele Magagnin, a journalist from Bolzano, after a (partial) failure (who beats him is such a Peter Heller, German, career high 273 in the world) in the Challenger of Santa Cristina in Val Gardena that would have brought him within the top 900 (!) rackets of the globe. It was 18 August 2018. ‘My dream is to become number 1 in the world and to win as many slams,’ he says with apparent self-assurance after saying that his role model is Andreas Seppi (South Tyrolean like him, Italian Daviscupman, number 18 in the ranking in 2013). Then he wins the ITF in Bergamo, publicly thanking the ball boys (he hasn't changed!).

There is also the problem of having appeared too ‘bold’, so much so that he confided to a friend ‘I am not a “braggart”, but simply a person who sets himself a goal’. And it is, I think, the absolute debut in the use of a term that is as much Bolognese as it is Romagnolo, before the tortellini of the mother of his former physiotherapist, the anzolese Jack Naldi (that broth, for so many reasons, is no longer tasted. And it is also sad, but right). 

His calmness, his being a silent, thoughtful, affectionate, grateful ‘captain’ made him as great as the variety of strokes he now put together: late arrivals, a deadly drop-shot (what a beautiful English term in the face of the banal ‘short ball’) and a serve, if not of absolute level, at least remarkable. With the fusion of these talents, it was not impossible to predict the encore of the Davis success, nor even the regrowth of Matteo Berrettini, a doubles player of good calibre, better than Jannik (doubles is not the sum of two singles players, it is worth remembering), but above all the bearer of three points out of three matches: a re-boom also the result of the brotherly attention that Sinner dedicated to him. And patience if the fragile Musetti of the first day in Malaga was not able to redeem himself or the solidity of the Bolelli-Vavassori doubles was not allowed to show itself. The ‘manager’ Volandri did not - almost - miss a beat.

If possible, the girls did a much more titanic feat in the Billie Jean King Cup. There was no number 1, there was no precedent (ok, there was, but far in time and, Errani aside, with other protagonists), there were no ‘Sinner-like’ exploits in the circuit. And yet Bronzetti's promotion to number two of the Italian team, bypassing the more titled Cocciaretto, the great combativeness of Paolini, still number four in the world, the team sense of Sara Errani and the great calmness of the non-playing captain ‘Tax’ Garbin hit the mark. The only pity is that the big TV media did not believe it, but the girls, third in the world ranking, have made that upgrade, which is mainly the result of an untouchable group like cement.

The racket, in the world, speaks Italian. For the sporting world, this is an unspeakable satisfaction. The group sense of the men's and women's teams is superior to that of Cucelli/Del Bello 1 and 2 (immediate post-war period), Pietrangeli/Sirola/Tacchini/Gardini/Merlo (1960s), Panatta/Bertolucci/Barazzutti/Zugarelli (Chile ‘76) and Vinci/Errani/Pennetta/Schiavone (Fed Cup 2013). The new generations will have many faults but, being made up of more normal, less original, not at all crazy, perhaps over-formed people, they have less trouble getting behind the flag. I am optimistic.

Why? I want to tell you a secret: it is not over.

 

 

 

 

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Panathlon International

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