Am 29. September 2022 fand online das monatliche Treffen mit den Partnern des Erasmus-Projekts über Match-Fixing statt, an dem Panathlon International teilnimmt (SAMF – „Sport Against Match-Fixing“).
Ziel des Projekts ist die Aufklärung der öffentlichen Meinung über Schlüsselthemen, die mit der Verhinderung der manipulierten Spiele und den Folgen und Risiken dieses unethischen, unfairen Phänomens vor allem angesichts der negativen Auswirkungen auf die Karriere der Amateursportler verbunden sind.
In der Videokonferenz wurden die Organisationsaspekte für das in Anwesenheit bevorstehende Spiel erarbeitet, das im November in Malta stattfindet.
Am Donnerstag, den 13. und Freitag, den 14. Oktober finden die Sitzungen des Internationalen Rats, des Komitees der Distriktpräsidenten statt und Expansionskommission von PI.
Unter den Punkten an der Tagesordnung:
– Projekte des PI
– Entwicklungsplan 2022-2025
– Ethikkommission
– Kommunikation und Beziehungen PI/Distrikte
– Ausbildung
– Internationale Events: Panamerikanischer Kongress
– Berichte der Distriktpäsidenten
– Diskussion
– Abfassung des Schlussdokuments für den IR.
Grosse Freude herrschte am 15. und 16. September 2022 über den im Olympischen Vorbereitungszentrum Acqua Acetosa in Rom erzielten Erfolg der zwei bedeutenden, von Panathlon International organisierten Veranstaltungen.
Das Rundtischgespräch mit dem Titel “Die Auswirkung der Konflikte und der Politik auf den Sport“ befasste sich mit einem sehr aktuellen Thema, zu dem die vom Präsidenten der Wissenschafts-, Erziehungs- und Kulturkommission (CSEC) Eugenio Guglielmino vorgestellten und von Pier Marco Zen-Ruffinen moderierten Redner sowie der Internationale Präsident Pierre Zappelli ihren Beitrag mit wahrhaft interessanten Überlegungen leisteten, die die Neugier und viele Fragen der Anwesenden erregten. Es folgt ein Bericht über den Inhalt.
Den Flambeau d’Or 2022 zum Gedenken an Antonio Spallino überreichte der Internationale Präsident Pierre Zappelli dem Präsidenten des IOC und ehemaligen Olympiameister im Fechten Thomas Bach. An der Feier waren die höchsten Vertreter des Panathlon, des Sports und des Militärs und Präsident Giovanni Malagò, der den Gruss des CONI überbrachte, sowie der Präsident des CIFP Jeno Kamuti anwesend, der an die Figur Antonio Spallinos erinnerte.
Der Präsident des IOC Thomas Bach gratulierte und dankte Panathlon International, insbesondere Pierre Zappelli, für seine hervorragende Führungsqualität und die Werte der dem IOC nahestehenden Sichtweise und nahm daraufhin voller Emotion die Anerkennung entgegen: "Ich danke Euch von ganzem Herzen für diesen prestigereichen Preis. Mein Dank und meine Wertschätzung gilt Euch allen von Panathlon International. Mit diesem Preis ehrt Ihr nicht nur mich, sondern die gesamte olympische Bewegung und die olympischen Werte, die Panathlon intensiv schützt und fördert. Sport lehrt uns, zum Spitzenniveau zu streben, aber auch, in Frieden und Freundschaft zu leben, denn Sport kann der Motor des Guten in der Welt werden“.
Als Begleitung der Events lud der Bürgermeister von Rom freundlicherweise alle Teilnehmer zum Besuch der Musei Capitolini, des antikesten öffentlichen Museums der Welt, ein.
Der grosse Erfolg dieser beiden Tage in Rom sind für alle Panathleten ein Grund, stolz zu sein.
Heute, am 7. September 2022, ist der Internationale Fair-Play-Tag, feiern wir ihn zusammen!
Für dieses zum dritten Mal wiederkehrende Fest wurde ein Videoclip geschaffen, der eine schlichte, in den Sprachen aller Kontinente ausgesprochene Botschaft aussendet (französisch, englisch, holländisch, deutsch, portugiesisch, spanisch, italienisch, griechisch, albanisch, Zeichensprache, hindi, tamilisch, mandarin, suaheli, urdu, türkisch und arabisch):
Fair Play ist jeden Tag!
Klicke hier um den Video anzuschauen
Wir danken Euch, wenn Ihr ihn in Euren Informationskanälen laufen lässt.
Bitte nehmt zur Kenntnis, dass dieser Videoclip aufgrund der Bildrechte des IOC lediglich von unseren 4 Institutionen ausgestrahlt und von Euch geteilt werden darf. Es ist untersagt, diesen Videoclip selbstständig im Netz zu verbreiten.
Darüber hinaus sind die folgenden Bedingungen zu beachten:
- Der Videoclip darf nur am 7. September gesendet werden.
- Der Videoclip darf nur unter den folgenden Einrichtungen verbreitet werden: Internationales Fairplay Komitee / Panathlon International / Europäische Fair Play Bewegung,
- der Clip darf nur für Verlagszwecke genutzt werden,
- keine Verwendung von Marken oder olympischen Namen, für welchen Zweck auch immer,
- keine Verwendung von Filmen des olympischen Archivs für Werbung oder Förderung,
- kein olympischer oder Drittverband, auf keinen Produkten oder Dienstleistungen,
- die Filme dürfen nur unter Beachtung der olympischen Werte und der Olympischen Charte genutzt werden.
Sehr geehrter Präsident,
Liebe Panathlon-Mitglieder,
Wie bereits mitgeteilt, nimmt Panathlon International an einem Erasmus+ Projekt teil, welches durch die Europäische Union finanziert/gefördert wird. Dieses Projekt trägt den Namen „Sport Against Match-Fixing“. In diesem Projekt schließen sich Panathlon International auch andere wichtige Sportorganisationen, die aus verschiedenen Ländern stammen und verschiedenen Sportarten dazugehören.
Ziel des Projekts ist es das Bewusstsein für Schlüsselthemen im Zusammenhang mit der Verhinderung von Spielmanipulationen und die Folgen und Risiken dieses unethischen und unfairen Phänomens zu schärfen, insbesondere angesichts der negativen Auswirkungen, die es auf die Karriere von Amateursportlern haben kann. Um dies anzugehen, versucht dieses Projekt unter anderem, ein webbasiertes Bildungsprogramm zu entwickeln, das beim Hauptziel helfen wird, nämlich die Verwicklung in Spielmanipulationspraktiken zu verhindern.
Dieses Projekt wird voraussichtlich bis 2024 andauern und Panathlon International ist an der Umsetzung der gesetzten Ziele aktiv beteiligt.
Als Vereins-und Panathlon-Mitglieder suchen wir nun Ihre Unterstützung und Ihren aktiven Beitrag, so dass diese Ziele fristgerecht erreicht werden können. Wir würden Sie gerne um Folgendes bitten:
1) die Identifizierung von Best Practices, die Ihr Verein/Sie im Zusammenhang mit der Verhinderung von Spielmanipulationen entwickelt haben (z. B. eine Sitzung, die Ihr Verein/Sie präsentiert haben, und/oder ein Ergebnis/eine Idee, die gestartet/umgesetzt wurde). Dies können auch Best Practices sein, die Sie identifiziert haben und von denen Sie glauben, dass es wertvoll sein könnte, diese zu erkunden. Wir nehmen gerne Ihre Ideen und Vorschläge auf.
2) die Identifizierung von, u.a., Athleten, Trainer, Schiedsrichter, Manager, die sich des Themas Spielmanipulation bewusst sind und die an einer anonymisierten Befragung/Interview teilnehmen könnten? Hier würden wir Panathlon Mitglieder, die, u.a., Athleten, Trainer, Schiedsrichter, Managers sind, bevorzugen.
Bitte reichen Sie Ihre Antworten bis zum 22.08.2022, 23.59 Uhr (Frist) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ein.
Wir freuen uns auf Ihre aktive Beteiligung und versprechen Sie über den Fortschritt des SAMF-Projekts auf dem Laufenden zu halten.
Bitte folgen Sie auch den sozialen Medien des SAMF-Projekts, die Sie unten finden können:
Danke und viele Grüße.
Simona Callo Fábio Figueiras
Generalsekretärin ERASMUS-Projektdelegierter - SAMF
Panathlon International PI-Erweiterungskommission Mitglied
Während der Generalversammlung in Lausanne wurde das Video des Projekts SAMF (Sport against Match Fixing) von Erasmus vorgestellt, dessen Partner Panathlon International ist.
Im Biennium 2022-24 wird dieses neue Projekt entwickelt, für das wir uns einsetzen und über das wir euch informieren werden. Auch die an diesem Themenbereich interessierten Clubs können ihren Beitrag leisten.
Am 16. Oktober 1968 hoben Tommie Smith und John Carlos während der Prämierung auf dem olympischen Podium in Mexiko ihre mit einem schwarzen Handschuh bekleideten Fäuste in die Höhe. Die lautlose Geste wurde eine Ikone der Bewegung der Afroamerikaner für die Zivilrechte im Kampf gegen die Unterdrückung der benachteiligten Gruppen in aller Welt.
Dieser friedliche, aber unmissverständliche Protest sechs Monate nach der Ermordung von Martin Luther King brachte die Bewegung Black Power in die Schlagzeilen der Zeitungen in aller Welt. Für Tommie Smith und John Carlos gab es dramatische Konsequenzen: Sie wurden in ihren Ländern stark kritisiert, mussten Todesdrohungen ertragen und wurden als Athleten vom Sport ausgeschlossen. Für sie war dies der Beginn eines Lebens als Aktivisten und Vorbilder für viele Generationen, einschliesslich der heutigen Bewegung Black Lives Matter.
Mit diesem Doktortitel honoris causa ehrt die KU Leuven ihren moralischen Mut und ihren gewaltlosen Widerstand im Kampf gegen die sozialen Ungerechtigkeiten. Der offiziellen Feier ging ein Rundtischgespräch voraus.
Initiatoren: Prof. Christophe Delecluse – Prof. Mike McNamee – Prof. Jan Tolleneer
Patrick Van Campenhout und Paul Standaert vertraten Panathlon International in diesem bedeutenden Event. Die Reden der beiden über siebzig Jahre alten Helden waren sehr bewegend, und sie verdienten die standing ovation für ihren Mut, ihre Beharrlichkeit und ihre Hingabe.
Am 21. Juni begaben sich Jean-Michel Saive (Präsident des belgischen olympischen Komitees), Cédric Van Branteghem (CEO des belgischen olympischen Komitees) und Patrick Van Campenhout (Mitglied des EOC der EU-Kommission für die internationalen Beziehungen) nach Brüssel zur Teilnahme am „6. Europäischen Sportabend“ des EU-Büros des EOC.
Das Thema des Abends lautete „Die Zukunft der grossen Sportevents in Europa“ oder die derzeitigen Herausforderungen des europäischen und internationalen Sports.
Die Vorträge hielten:
- Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees
- Mariya Gabriel, europäische Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Ausbildung und Jugend, Verantwortliche für Sport
- Spyros Capralos, Präsident des Europäischen Olympischen Komitees
- Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees
- Emma Terho, Präsidentin der Athletenkommission des IOC
- Glen Killane, Exekutivdirektor von Eurovision Sport, europäische Rundfunk-Union
Das Rundtischgespräch moderierte die Olympiameisterin Sabine Appelmans.
Patrick Van Campenhout hat eine harte Networking-Arbeit in dieser europäischen olympischen Familie zur Förderung von Panathlon International vollzogen.
Der historische Abend erlebte seinen Höhepunkt mit der Absichtserklärung zwischen dem von Präsident Spyros Capralos vertretenen Europäischen Olympischen Komitee und dem von Mariya Gabriel vertretenen Sportdepartement der Europäischen Union. Mit diesem Dokument wurde vereinbart, dass diese beiden Einrichtungen in engem Kontakt über alle Aspekte des Sportpanoramas wie soziales Umfeld, Gesundheit, Jugendliche, Erziehung im Sportumfeld arbeiten werden.